3 Tipps, wie ihr soziale Netzwerke für Einrichtungsideen nutzen könnt

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Wohnen

Es müssen nicht immer Blogs oder Magazine wie Couch und Schöner Wohnen sein: Wohninspiration gibt es in den sozialen Netzwerken zuhauf. Drei Tipps, wie ihr Instagram und Pinterest für frische Einrichtungsideen nutzt. Plus: Meine fünf Lieblingsaccounts für die tägliche Dosis Interiorcontent.

Tipp 1: Hashtags, Hashtags, Hashtags

liebundteuer_Instagram_Hashtags Produkte

Dieser Tipp liegt auf der Hand, schließlich gehören Hashtags zu sozialen Netzwerken wie die Tür zur Wohnung. Über Hashtags könnt ihr gezielt nach Produkten suchen. Dank der Fotos anderer Nutzer könnt ihr besser einschätzen, ob das Wunschteil auch in euren vier Wänden eine gute Figur abgeben könnte.

Denn es ist klar, dass das Teil im Katalog fantastisch aussieht. Aber wie wirkt der Stuhl oder der Tisch in echten Wohnungen? Sieht die Lampe über dem Esstisch oder im Schlafzimmer besser aus? Passt sich das Stück verschiedenen Einrichtungsstilen an?

Wenn euch ein Bild besonders gut gefällt, klickt euch durch das jeweilige Nutzerprofil. Ist das Wunschteil dort häufiger abgebildet? Wie wirkt es mit saisonaler Dekoration? Bei Fragen helfen die jeweiligen User meistens gern weiter, also traut euch ruhig, sie anzuschreiben.

liebundteuer_Instagram_Marken Hashtags

Gefällt euch der Stil eines Labels besonders gut? Dann nutzt die Hashtags rund um die Marke (zum Beispiel #housedoctor, #bloomingville, #tinekhome). So findet ihr nicht nur die offiziellen (Katalog-)Bilder, sondern auch die Fotos von Nutzern, die Produkte der Marke bei sich zu Hause stehen haben.

liebundteuer_Instagram_Hashtags_Inspiration

Unter Hashtags wie #interior4all, #urbanjunglebloggers oder #germaninteriorbloggers findet ihr eine Vielzahl an Fotos von Nutzern, die ein Händchen für tolle Einrichtung haben oder professionelle Stylisten sind. Beim Durchscrollen könnt ihr nicht nur Ideen sammeln, sondern auch neue Lieblingsaccounts finden, die euch dauerhaft mit Einrichtungscontent versorgen.

Tipp 2: Pinnen, was das Zeug hält!

2016_05_12_liebundteuer_Pinterest_Wohninspiration

Pinterest eignet sich optimal dafür, um all die schönen Fotos, die ihr auf Instagram oder anderen Webseiten entdeckt habt, an einem Ort zu sammeln. Das Netzwerk selbst bietet natürlich auch abertausend Bilder, die nur darauf waren, gepinnt zu werden. Einfach den Namen des gewünschten Objekts in die Suchleiste eingeben und schon könnt ihr eure Favoriten herauspicken. Pinterest-Neuling? Wie ihr Fotos hinzufügt, erfahrt ihr hier.

Die übersichtliche Darstellung auf einer Pinnwand hat mir zum Beispiel bei den Entscheidungen für den Butterfly Chair oder den Wire Basket Table von Ferm Living geholfen.

liebundteuer_Pinterest_Stil

Außerdem ist die virtuelle Pinnwand ein gutes Werkzeug, um eine klare Vision für den eigenen Einrichtungsstil zu formen. Dafür müsst ihr nur den roten Faden erkennen, der sich durch eure gepinnten Bilder zieht. Das kann die farbliche Gestaltung (z.B. neutrale Töne oder bunte Akzente) oder eine Stilrichtung (z.B. skandinavisch, mid-century modern, eklektisch) sein.

Tipp 3:  Mit der visuellen Suche zum Traumteil

liebundteuer_Pinterest_Visuelle Suche

Ihr habt im Netz ein Objekt entdeckt und wisst nicht, von welchem Hersteller es ist? Oder ihr sucht nach einer günstigeren Alternative eines Designerstücks? Auch hier hilft Pinterest – mit der visuellen Suche.

Tippt einfach auf die Lupe in der Ecke des Pins und zieht den Auswahlbereich auf das Objekt im Bild, nach dem ihr suchen möchtet. Pinterest zeigt euch dann Pins an, die ähnlich aussehen. So habe ich zum Beispiel herausgefunden, dass der Ledersessel im Bild oben rechts von Jess Design ist, „Cuscini“ heißt und für knapp 900 Euro über die Ladentheke geht.

Plus: Meine 5 Lieblingsaccounts

House & Home: Youtube-Kanal des gleichnamigen kanadischen Interieurmagazins. So etwas fehlt meiner Meinung nach in Deutschland total! Schöner Wohnen, wie wäre es?

Mr. Kate zeigt auf ihrem Kanal allerhand DIYs und Content rund um Mode und Beauty. Mir hat es aber besonders die Serie „OMG we bought a house!“ angetan. Darin zeigen Kate und ihr Mann Joey, wie sie ihr erstes Eigenheim renovieren. Unterhaltsam!

Homepolish ist eine Serviceagentur, über die man Interiordesigner buchen kann. Je nach Kundenwunsch stylen sie entweder ganze Wohnungen oder einzelne Räume. Der Instagram-Account zeigt die Arbeit des Teams und liefert eine gehörige Portion Inspiration. Übrigens: Einen Beratungsservice dieser Art gibt es inzwischen auch in einigen deutschen Großstädten, Indecorate sei Dank.

Sweet Living Interior: Der Instagram-Account zum gleichnamigen Blog. Ihr Wohnzimmer finde ich großartig!

Heimatbaum: Pepper Schmidt hat ein wunderbares Händchen für Styling und Fotografie. Schaut unbedingt auch auf ihrem Blog vorbei!

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