{Rezept} Geröstete Kichererbsen

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Yumminess

Ab und zu braucht man einen Snack, der ordentlich knuspert. Kennt ihr das? Auf der Couch vor dem Fernseher? Oder bei der Arbeit, wenn der Magen am Nachmittag schon an das Abendessen denkt? Ich hätte da was für euch: Applaus für die gerösteten Kichererbsen! Dieses Rezept kann man eigentlich gar nicht Rezept nennen, so unfassbar einfach und schnell geht die Zubereitung. Aber lest selbst.

Das Rezept habe ich bei der tollen Amy Castle entdeckt und übersetzt.

Ihr benötigt:

  • 1-2 Dosen Kichererbsen
  • 1-2 EL Olivenöl
  • Gewürze nach Wahl, z.B. Meersalz, Paprikapulver (ich liebe „Paprika de la Vera“ mit Räuchergeschmack!), Knoblauchpulver, Kreuzkümmel…; eine süße Variante mit Zimt und Rohrzucker ist ebenfalls möglich

So geht’s:

  1. Ofen auf 200 Grad (Umluft) vorheizen. Ein Backblech mit Backpapier auslegen.
  2. Die Kichererbsen gut abspülen und danach mit Küchenpapier sorgfältig trocknen – je trockener, desto besser! Sonst werden die Kichererbsen nicht richtig knusprig.
  3. Die Kichererbsen in eine Schüssel geben und das Olivenöl sowie die Gewürze hinzugeben. Da Kichererbsen an sich kaum Eigengeschmack haben, könnt ihr ruhig ordentlich würzen – klotzen, nicht kleckern ist hier die Devise. Mit einem Löffel gut durchmischen und die Kichererbsen dann auf das Backblech geben und gleichmäßig verteilen.
  4. Nun ab in den Ofen damit! Die Kichererbsen brauchen ca. 30-40 Minuten. Habt aber unbedingt ein gutes Auge auf sie und schaut immer mal wieder nach, mischt sie auf dem Blech etwas durch und probiert ab und zu. So könnt ihr gut feststellen, wann sie so knusprig wie gewünscht sind. Eventuell müsst ihr die Temperatur rund 10 Minuten vorher etwas verringern, damit sie nicht verbrennen.

Die Kichererbsen schmecken frisch am besten, sie können aber auch in einem luftdichten Behälter ein, zwei Tage aufbewahrt werden. Wenn ihr sie bis dahin nicht schon längst aufgegessen habt… 😉 Guten Appetit!

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16 Kommentare

  1. Hallo Sabrina. Kannst du mir verraten wie die Kruste bei dir so schön geworden ist? Ich habe mich an den Kichererbsen versucht, allerdings sehen sie bei mir nicht annähernd so toll aus und es ist auch keine solche Ummantelung entstanden!

    • Hi Sandy! Das wichtigste ist, dass die Kichererbsen wirklich „furztrocken“ sind. Ich habe sie nach dem Abspülen also sorgfältig mit Küchenpapier bearbeitet. Dass es bei mir nach einer richtigen Kruste aussieht, könnte auch an meinem Paprika-Gewürz liegen, das ich wirklich ordentlich (1-1,5 EL) hinzugegeben habe. Du könntest auch ausprobieren die Kichererbsen etwas länger im Ofen zu lassen und die Temperatur etwas zu verringern, damit sie nicht verbrennen. Oder für die restlichen 5 Minuten von Umluft auf Grill umschalten – das bräunt extra. Viel Erfolg und guten Appetit!

  2. Habe das Rezept gestern mit getrockneten Kichererbsen nachgemacht (über Nacht eingeweicht). 1x mit einem Bratkartoffelgewürz (das ich nie für Bratkartoffeln verwende) und zusätzlich ordentlich Paprikapulver, und eine süße Variante mit Apfelkuchengewürz (was man halt so geschenkt bekommt) und zusätzlich Zucker. Bei Letzterm habe ich neutrales Öl anstelle von Olivenöl genommen. Beides sehr, sehr lecker!
    Die Kichererbsen waren teils sehr knusprig, teils nicht. Hat dem Geschmack keinen Abbruch getan. Sind auch sehr gut bei den Mitessern angekommen.

    Danke für das Rezept!

  3. Dominik sagt

    Muss man Kichererbsen nicht vorher lange durchkochen und einweichen lassen, damit die Giftstoffe rausgehen? Hab mir mal von nicht ordentlich gekochten Kichererbsen eine ordentliche Lebensmittelvergiftung zugezogen.

    • Hallo Dominik, oha, das hört sich aber gar nicht gut an. Ich nehme immer vorgekochte Kichererbsen aus dem Glas/der Dose, weil mir das Einweichen und Kochen von trockenen Kichererbsen zu lange dauert. Bislang hatte ich noch keinerlei Probleme (toi, toi, toi).

      • Dominik sagt

        Ah, okay, ich wusste nicht, dass es die im Glas vorgekocht gibt. Da muss ich mal Ausschau halten 🙂 Danke dir!

  4. Tolle Idee! Habe das Rezept schon vor einiger Zeit entdeckt und endlich ausprobiert. Einfach – außergewöhnlich und super lecker. Danke für teilen!

  5. claudia sagt

    Hallo, ich hätte gerne gewusst wie lange die gerösteten Kichererbsen denn haltbar sind und ob man sie auch gut vorbereietn kann für eine Feier z.B. muss man sie dann Luftdich verschließen? Danke im Vorraus für die Antwort. L.G.

    • Hallo Claudia, am besten schmecken die gerösteten Kichererbsen wenn sie frisch sind. Denn sonst verlieren sie ihre „Knusprigkeit“. Ich würde sie nicht eher als einen Tag vorher zubereiten und empfehle auf jeden Fall sie luftdicht aufzubewahren. Liebe Grüße!

  6. Melanie sagt

    Ich habe mich genau an das Rezept gehalten und am Ende sind Steine raus gekommen die man gar nicht essen konnte .. Echt schade hätte mich so darauf gefreut…

    • Hallo Melanie, wie schade, das tut mir leid. Vielleicht hat dein Ofen so viel Power, dass es eine kürzere Zeit oder niedrigere Temperatur auch getan hätten? Da kann es ja durchaus Unterschiede geben. Viele Grüße!

  7. Oxybird sagt

    Ich habe es mit über nacht gequollenen und dann gekochten Kichererbsen getestet. Ordentlich gewürzt, insbesondere auch mit dem auch mir lieben „Pimeton de ls vera“ und zwar sowohl dem edelsüßen als auch dem scharfen, Kreuzkümmel, Knofipulver, Zwiebelpulver, Salz, ein paar spritzer Maggi und schwarzem Pfeffer.

    OMG ist das gut!

    Nur bei 200°C platzen dieKicghererbsen und erzeugen jeweils einen kleinen“Vulkan“aus dem das noch weiche Innere herausspritzt und meinen Ofen von Innen paniert -ließ sich aber zum Glück relativ einfach reinigen

    Tipp:
    In einem zweiten Versuch habe ich 150°C genommen und die Zeit auf 60-90 Min verlängert – jetzt ist nichts geplatzt und alles war super!

    • Hallo Oxybird, danke für den Tipp! Das probiere ich beim nächsten Mal auch aus. Deine Würzkombi klingt auch fantastisch – schwarzer Pfeffer, mjam!

  8. monika hertel sagt

    Habe heute das Rezept ausprobiert. Super geworden Ich habe noch ein Esslöffel Harrissa beigefügt und etwas Chili. Auch den Tipp mit dem Grill habe ich übernommen. Dadurch wurden die Erbsen super knusprig. Vielen Dank für das tolle Rezept

    • Hallo Monika, es freut mich, dass dir das Rezept schmeckt! Das war bestimmt ein „scharfes“ Vergnügen. 😉 Harissa muss ich mir auch mal zulegen. Liebe Grüße!

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