Zeitschriftenabos kennt jeder. Aber ein Kosmetik-Abo? Das war auch mir neu. Entdeckt habe ich diesen Service zum ersten Mal bei Beauty-Vloggerin missglamorazzi, die über eine gewisse Birchbox berichtete. Das Konzept ist schnell erklärt: Jeden Monat verschickt das amerikanische Unternehmen eine Box mit vier bis fünf Luxus-Kosmetikprodukten in Probiergröße an registrierte Mitglieder, die dafür eine monatliche Gebühr entrichten. Dafür können sie zu Hause in Ruhe die Produkte ausprobieren und neue Marken kennenlernen.
Da mich dieses Konzept neugierig gemacht hat, habe ich im Netz recherchiert und bin bei Facbeook auf die GlossyBox gestoßen. Das Start-Up mit Sitz in Berlin hat die Idee für den deutschen Markt umgesetzt und in diesem Monat die allerersten GlossyBoxen verschickt.
Die Produkte kommen in einer hübsch verpackten Box daher. Neben den Probiermustern ist auch ein Kärtchen mit Produktinformationen und Anwendungshinweisen enthalten. In der März-GlossyBox gibt es Proben von OPI, Laura Mercier, Kiehl’s, Trik-Aktiline und Penhaligon’s.
Eine schöne Auswahl, wie ich finde. Besonders über das Puder von Laura Mercier habe ich mich gefreut, denn diese Marke gibt es in Deutschland bisher nur bei Ludwig Beck und den Galeries Lafayette. Die Probiergrößen sind etwas größer als normale Proben und sollten für einige Anwendungen reichen.
Die Inhalte der GlossyBox sollen von Mal zu Mal besser auf die individuellen Wünsche der Kundinnen abgestimmt werden. Dafür können die Produkte auf der Homepage von GlossyBox bewertet werden. Für jeden ausgefüllten Feedback-Bogen gibt es einen Glossy-Dot. Hat man 20 Punkte gesammelt, bekommt man die nächste Box geschenkt. Die GlossyBox kostet monatlich 10 € (inklusive Versand) und ist jederzeit kündbar.
Ich finde dieses Beauty-Abo sehr interessant, da ich gerne neue Produkte ausprobiere und neue Marken entdecke. Allerdings steht und fällt das Konzept für mich mit den enthaltenen Marken. Proben von Tri-Aktiline habe ich in dieser Größe bei Douglas schon oft geschenkt bekommen und auch Kiehl’s geizt nicht mit Samples. Besonders attraktiv würde die GlossyBox für mich, wenn sie exklusive Proben von Marken enthielte, die es in Deutschland bisher nur vereinzelt gibt – wie z.B. Shu Uemura, Nars und Stila. Das wäre mir dann auch 10 € im Monat wert.
Wer mehr über das Start-Up erfahren möchte, sollte diesen informativen Artikel auf gruenderszene.de lesen.
Wie findet ihr die GlossyBox? Ist das Konzept interessant für euch oder völlig unattraktiv?
Die GlossyBox wurde mir kosten- und bedingungslos auf meine Nachfrage hin zur Verfügung gestellt.
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Oh, und so hübsch und liebevoll verpackt! Da hüpft das Herz beim Auspacken schon höher. Klingt wirklich sehr interessant, sehe ich mir auch mal genauer an!
So ein Beauty-Abo ist definitiv mal etwas anderes. Nette Idee! Und mir fallen auch sofort Personen ein, die sich die GlossyBox direkt bestellen würden…
Allerdings müssen für 10 Euro schon attraktive Proben geliefert werden – da stimme ich dir zu. Der Inhalt der GlossyBox sollte sich also stark von den Pröbchen abheben, die Douglas & Co im Normalfall an ihre Kunden verteilen.
Hey Super Idee! Ich habs gleich mal bestellt. Danke für den Tipp!